Sport war schon immer sehr wichtig in meinem Leben. Als Kind habe ich die Nachmittage am Wochenende, an denen es regnete, deshalb lange verflucht. Irgendwann einmal habe ich dann aber eine Carrera-Bahn geschenkt bekommen und war vollkommen von diesem faszinierenden Spielzeug eingenommen. Noch heute erinnere ich mich daran, wie das sausende Geräusch, die Wände meines Zimmers erfüllt haben.

Vor einigen Wochen habe ich einige alte Carrera Figuren bei meinen Eltern im Keller gefunden und bin wieder auf den Geschmack gekommen.

Zum einen habe ich mich interessehalber mal ein bisschen in Bezug auf die Geschichte dieser Fahrzeuge schlau gemacht. Schon 1912 wurden die ersten durch einen Modelleisenbahnvertrieb verkauft. Über die nächsten Jahrzehnte hinweg wurden sie von verschiedenen Firmen weiter entwickelt und auch die Technik hat stark variiert. So gab es zum Beispiel Autos, die mit Diesel liefen und andere, die ein eingebautes Uhrwerk hatten. Das erste elektrische Modell gab es dann 1950.

Zum anderen kam mir die Idee, mir nochmal einen kleine Carrerabahn zuzulegen, um die Figuren auch wie in alten Zeiten nutzen zu können. Zum Glück hat sich in den letzten 40 Jahren nicht viel verändert und der Wiedereinstieg sollte kein Problem sein. Anstelle von analogen Kontrollen gibt es nun digitale Versionen, bei denen mehr als eine Figur pro Bahn fahren kann. Dadurch muss man natürlich die Strategie im Wettkampf verändern. Auch einen Pitstop während des Rennens muss man mit einplanen. Außerdem haben die digitalen Modelle die Möglichkeit, Informationen bezüglichen den Rundenzeiten oder der Top-Geschwindigkeit auszuwerten.

Viele neue Modelle gibt es nicht mehr zu kaufen, allerdings kann man gebraucht wirklich tolle Schnäppchen machen und vielleicht sogar den Wagen finden, den man als Kind immer haben wollte. Ich werde mich sicherlich noch weiter umsehen, aber die alte Bahn habe ich bis dahin schon mal wieder aus dem Keller geholt.

Porsche 917K