Zwar ist das Ende des Sommers 2016 zumindest kalendarisch bereits in Sicht – meteorologisch zeigt er sich ja wieder von seiner schönsten Seite, jedoch gibt es unter uns auch einige Spätreisende wie mich. Jene Menschen, die der Hauptsaison und den ganzen Sommerferien-Touristen gern aus dem Weg gehen und lieber die spätsommerlichen Sonnenstrahlen und die weniger ausgebuchten Hostels bevorzugen. Deshalb habe ich mir vor meinem nächsten Trip, der übrigens Anfang September nach Südfrankreich geht, ein paar Gedanken über elektronische Gadgets auf Reisen gemacht. Oder besser gefragt: Was kann zu Hause bleiben?

Grundsätzlich verzichten die wenigstens von uns gern im Urlaub auf ihr Handy. Doch außerhalb Europas können die Roaminggebühren pro Minute oder SMS gern bei mehreren Euros liegen. Da ist es wirklich überlegenswert, lediglich freies WLAN im Hotel oder Restaurants zu nutzen oder ganz auf das Smartphone zu verzichten. In den meisten Ländern, auch in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern, gibt es nämlich mittlerweile Internet-Cafés, in denen man für einen Festpreis pro Stunde oder Minute seine Verwandten via Internet kontaktieren kann. Natürlich geht selbiges auch mit dem Laptop. Hier ist aber die Frage, ob dann nicht doch das Smartphone aus Gewichts- und Diebstahlgründen sinnvoller ist.

Neben der Kommunikationselektronik nehmen zahlreiche Touristen auch ihre Kameras mit in den Urlaub. Falls man Angst vor einem Diebstahl hat, kann man als Hobbyknipser vorab eine sogenannte Spezialversicherung abschließen. Das ist insofern empfehlenswert, wenn die Kameraausrüstung insgesamt mehr als 1.500 Euro kostet, da sonst die Versicherungsgebühren überproportional hoch sind und es sich schlichtweg nicht lohnen würde. Übrigens kann ein Diebstahl oder die Beschädigung von Elektronikartikeln im Urlaub in bestimmten Fällen auch über die Hausratsversicherung geklärt werden. Weitere Infos zu diesem Thema findet man auch hier: http://www.fr-online.de/vorsorge/-geraete-versicher-lohnt-sich-das-geraeteversicherungen-handy,21157290,23752062.html

Zusätzlich zu den offensichtlichen Elektrogeräten, die man auf Reisen immer dabeihat, sollte man sich auch über Adapter informieren. Denn gerade außerhalb Europas ist der Standard von Steckdosen und Anschlüssen anders, weshalb man sich vorab in einem Elektrofachhandel unbedingt einen Universalstecker kaufen sollte. Bereits ab 10 Euro erhält man gute Exemplare.