Jeder Mensch hat seine eigene Art, zu verreisen. Während einige Abenteuerreisen bevorzugen, schauen sich andere vorab im Reisekatalog nach den besten All-Inclusive-Reisen um, am liebsten in Form einer Kreuzfahrt. Andere hingegen sind wahre Schnäppchenjäger und buchen ausschließlich Last-Minute oder sogar erst am Flughafen kurz vor der Abreise. Doch das ist nicht die einzige Möglichkeit, die einzelnen Reisetypen zu differenzieren. Vielmehr geht es beim Reisen auch immer um die Frage nach der Begleitung. Mit wem also möchte man ein neues Land erkunden? Oder ist man lieber auf sich allein gestellt?

1) Der Backpacker

Bewaffnet mit ihren Trecking-Rucksäcken auf den Schultern, erkennt man diese Spezies bereits von Weitem auf den Bahnhöfen, Flughäfen und an den Bushaltestellen dieser Welt. Immer auf der Suche nach einem neuen Abenteuer, immer neugierig und unterhaltsam haben sie keine Scheu, auch allein zu verreisen. Schließlich findet man auf dieser Welt immer Freunde.

2) Der Alleinreisende

Hier gibt es wohl definitiv Überschneidungen mit dem Backpacker, obwohl nicht jeder Backpacker allein reist oder jeder Alleinreisende mit seinem Rucksack unterwegs ist. Mittlerweile gehören Alleinreisende zur neuen Zielgruppe der Reiseanbieter, da sich immer mehr, vor allem junge Menschen für einen Urlaub ganz ohne Begleitung entscheiden. Besonders für Frauen kann das in gewissen Ländern schwierig werden, wie Carina Hermann auf ihrem Blog erzählt.

3) Die Camper

Auf den deutschen Straßen sieht man sie in den Sommerferien zuhauf: die Camper. Mit ihren VW-Bussen und Wohnwagen tuckeln sie von einem Land zum nächsten. Ein Roadtrip 2.0 also, der auch noch extrem günstig ist, abgesehen vom Kraftstoff. Schließlich bezahlt man für die Unterkunft keinen Cent, da man sein eigenes Bett auf vier Rädern selbst mitbringt. Und wer jetzt denkt, dass Camping nur etwas für ältere Menschen sei, der täuscht.

4) Die Berufsreisenden

Für manche ein absoluter Traum, andere würden wohl niemals ein Nomadenleben bevorzugen. Schließlich muss man nicht nur auf seine Freunde und Familie verzichten, sondern man lebt zumeist als Minimalist aus seinem Koffer – und führt nur wenig Wertgegenstände mit sich. Und ein weiteres Problem kann schnell auftreten: das Heimweh.

Natürlich gibt es noch einige Reisetypen mehr: die Familienreisenden, die Club-Urlauber, die Pärchenreisenden, die Sportler und, und, und. Falls du dich also nicht hier wiedergefunden hast, gehörst du wohl zu einer anderen Spezies der Globetrotter.